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Zero Waste in der Gastronomie 

Als Gedanke gewinnt Zero Waste durch ein steigendes Bewusstsein für Nachhaltigkeit und Umweltschutz an Bedeutung. Auch die Gastronomie kann Verpackungsmüll und Lebensmittelabfälle reduzieren und vermeiden. Folgend zeigen wir dir, welche Herausforderungen bei der Umsetzung bestehen und mit welchen Massnahmen du das Konzept langfristig in deinen Betrieb etablieren kannst.

Zero Waste – Müll vermeiden, Umwelt schützen

Zero Waste bedeutet ins Deutsche übersetzt ‘Null Müll‘ oder ‘Null Verschwendung’. Im Rahmen dieses Konzepts sollen Verpackungsmüll und Lebensmittelabfälle minimiert werden. Für Privatpersonen geht es bei Zero Waste um das Hinterfragen der eigenen Verhaltensweisen beim Kauf von Verpackungen und dem Umgang mit Lebensmitteln. Zum Umdenken und Handeln aufgefordert sind auch Unternehmen und Institutionen, eben die gesamte Gesellschaft. Vor allem Gastrobetriebe, Supermärkte, Kantinen, Caterer und andere gastronomische Unternehmen können aufgrund der Wechselwirkung von Lebensmittelverzehr und Müllproduktion nachhaltig Einfluss nehmen. Das funktioniert mit der Umsetzung der sogenannten 5 Rs, die das Prinzip von Zero Waste zusammenfassen: Refuse, Reduce, Reuse, Recycle und Rot.

Die Bedeutung der 5Rs von Zero Waste: 

  • Refuse (Ablehnen): Durch das bewusste Ablehnen von unnötigen Verpackungen kann Müllproduktion von vornherein verhindert werden. In der Gastronomie ist das nicht immer möglich. Doch mittlerweile bieten viele Lieferanten und Grosshändler plastikfreie Alternativen an. 
  • Reduce (Reduzieren): Hier geht es um die Reduzierung von Müll und Lebensmittelabfällen beispielsweise durch den Verzicht von unnötigen Verpackungen. 
  • Reuse (Wiederverwenden): Durch das Wiederverwenden von Gegenständen oder Verpackungen wird die Entstehung von Müll vermieden und zudem werden Ressourcen geschont. In der Gastronomie funktioniert dieses Prinzip auch bei der Einrichtung mit der Integration von Second-Hand-Möbeln oder dem Upcycling von Holzkisten. 
  • Recycle (Wiederverwerten): Die ordnungsgemässe Trennung und Entsorgung von Abfällen ist ein wichtiger Schritt im Zero Waste-Konzept. Recycelbare Materialien wie Glas, Papier, Kunststoff und Metall kannst du sammeln und zur Wiederverwertung abgeben. 
  • Rot (Verotten): Durch Kompostierung von organischen Abfällen wie Obst- und Gemüseresten gelangen wertvolle Nährstoffe zurück in den Boden und unterstützen von dort aus die Kreisläufe der Natur. 

Zero Waste in deinem Gastrobetrieb

Eine Gastronomie, die ganz ohne Müllproduktion auskommt – geht das überhaupt? Zugegeben, es klingt utopisch. Aber mit kleinen Veränderungen kannst du langfristig grosse Ziele erreichen. Zero Waste fängt bereits in der Küche an. Plane deine Einkäufe gut, richte sie saisonal aus und achte auf lokale Anbieter und Bioprodukte. Mit der Umsetzung der 5 Rs kannst du die Umweltbelastung und Ressourcenverschwendung verringern und deine Gäste durch dein Engagement für den Klimaschutz zu einem bewussteren Umgang mit der Umwelt inspirieren.

Die Realisierung von Abfall reduzierenden Massnahmen in der Gastronomie ist eine Herausforderung. Folgend haben wir dir einige Ideen zur Inspiration zusammengestellt: 

  • Zucker, Milch & Kekse: Die häufig zu Tee und Kaffee servierten abgepackten Zucker- und Milchportionen lassen sich mit entsprechend befüllten Gefässen vermeiden. Auch Kekse können unverpackt serviert und in Glasbehältern gelagert werden.
  • Handtücher & Seife: Flüssige Seife benötigt mehr Verpackungen als feste Seife, verbraucht mehr Konservierungsmittel und auch der Aufwand für den Transport ist höher. Mit der Installation eines Trockenseifenspenders kannst du dir dies sparen. Mit Stoffhandtuchspendern vermeidest du zudem Papiermüll.
  • Servietten: Auch aus recycelten Rohstoffen hergestellte Servietten sind nachhaltige Alternativen und tragen zur Müllreduktion bei. Wenn du Serviettensammelbehälter aufstellst, können deine Gäste bei Bedarf zulangen, ohne dass du separat Servietten verteilen musst.
  • Upcycling nutzen: Nutze etwas Altes und erschaffe etwas Neues mit einem eindeutigen Statement für Nachhaltigkeit. Das funktioniert mit Plastikmüll, der für Arbeitskleidung wie Kochschürzen genutzt werden kann, genauso gut wie mit gebrauchten Möbeln für deine Innenausstattung.
  • Nachhaltige Verpackungslösungen: Beziehe nach Möglichkeit unverpackte Lebensmittel oder nutze Mehrwegbehälter. Diese kannst du auch deinen Gästen anbieten. 

Mehrwegverpackungen und die Reduzierung des CO2-Fussabdrucks

Laut NABU müssen umweltfreundliche Mehrweglösungen zukünftig wirtschaftlich tragfähig werden, damit sie sich als eine alltagstaugliche Alternative etablieren können. Gerade wiederverwendbare Take-away-Verpackungen können im Vergleich zu Einwegartikeln nicht nur effizient zur Müllreduzierung beitragen, sondern besitzen auch das Potenzial zur Reduktion des CO2-Fussabdrucks, sofern Rückgabesysteme ordnungsgemäss implementiert werden. Dies ergab die im September 2023 veröffentlichte Studie ‘Assessing Climate Impact: Reusable Systems vs. Single-Use Takeaway Packaging’ der Zero Waste Europa (ZWE). Verglichen wurden Treibhausgasemissionen gängiger Take-away-Verpackungen mit Einweg- und Mehrwegsystemen. Mehrwegverpackungen, ausgenommen Pizzakartons, besitzen laut Studie das Potenzial zur Reduzierung von CO2-Emissionen.

Mehrwegverpackungen sind nachhaltige Alternativen zu Müll verursachenden Einwegverpackungen, weil du sie ressourcenschonend mehrmals nutzen kannst. Mit der Bereitstellung von Mehrwegverpackungen signalisierst du ein nachhaltiges Mindset und kannst deine Gäste für umweltfreundliche Verpackungslösungen begeistern! Als alternative Take-away-Option oder an der Salatbar im Supermarkt, für Abholer in Restaurants oder in Unverpackt-Läden – Mehrwegverpackungen sind einfach die umweltfreundlichere Alternative. In unserem Sortiment findest du im Bereich Mehrweg Becher, Boxen, Schalen, Besteck, Bowls und Cups und zugehörige Deckel aus dem Sortiment unserer Häppy Family. Die Schalen, Bowls, Boxen und Cups lassen sich praktisch ineinander und mit den zugehörigen Decken auch aufeinanderstapeln. Sämtliche Produkte sind in unterschiedlichen Grössen, Ausführungen und Farben erhältlich.

Zero Waste bei Lebensmittelresten und Entsorgung

Unausweichlich fallen gerade in der Gastronomie, bei Caterern und in Supermärkten und weiteren gastronomischen Betrieben Unmengen an Speiseresten an. Diese müssen nicht zwangsläufig endgültig entsorgt werden. Wir zeigen dir alternative Lösungen für den Umgang mit Lebensmittelresten.

  • Kooperationen eingehen: Übrig gebliebene Lebensmittel müssen nicht in den Abfall. Du kannst mit Unternehmen wie Too Good To Go oder foodsharing.de Lebensmittel vor der Entsorgung bewahren.
  • Biomüll abholen lassen: Die Abholung von Biomüll ist günstiger als die Entsorgung über den Restmüll. Informiere dich bei deinem lokalen Müllentsorger.
  • Abfälle wiederverwerten: Da Altfett und Speiseöl nicht in den Abfluss gelangen dürfen, kannst du sie von einem Entsorgungsunternehmen abholen lassen, damit die Fette und Öle in Biodiesel und zum Beheizen von Blockheizkraftwerken umgewandelt werden können. Dies wird sogar vergütet.
  • Wasser sparen: Du kannst Wasser sparen, indem du Kunststoffbehälter vor der Entsorgung nicht extra ausspülst.
  • Leitungswasser: In Deutschland steht Leitungswasser in sehr guter Qualität zur Verfügung und ist daher abgefülltem Wasser aus Abfallvermeidungs- und Umweltgesichtspunkten vorzuziehen. Optional kann sich die Anschaffung einer Zapfanlage für Getränke als nützlich erweisen.
  • Recycelte Produkte kaufen: Achte beim Einkauf deiner Artikel auf ungebleichte Produkte, die aus Recyclingmaterial hergestellt sind.

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