Klimaneutral
Nachhaltiges Material
Versand - frei ab CHF 300
Musterbestellung

Climate Safe 360°
maximal klimaneutral

Als erster europäischer Anbieter von Food-Service-Verpackungen gleichen wir sämtliche CO2-Emissionen aus – vom Anbau der Rohstoffe bis zur Auslieferung unserer Produkte an unsere Kundschaft. Zusätzlich gleichen wir auch unsere betrieblichen Abläufe am Standort aus. Das bedeutet: Unsere Tätigkeiten und unsere Produkte sind zu 100 % klimaneutral.

Was bedeutet Klimaneutralität?

Fangen wir ganz vorne an: Was bedeutet überhaupt klimaneutral genau? Dieser Begriff taucht schliesslich immer häufiger auf. Klimaneutralität bedeutet, dass verursachte Emissionen durch Einsparungen von Emissionen an anderer Stelle wieder ausgeglichen werden. Wir tun dies in zwei zertifizierten Klimaschutzprojekten.

Product Carbon Footprint (PCF) und Corporate Carbon Footprint (CCF)

Steigen wir genauer in die Thematik ein: Um Emissionen überhaupt ausgleichen zu können, stellen Unternehmen eine Treibhausgasbilanz auf. Diese ist in zwei Teile gegliedert. Zum einen wird der Corporate Carbon Footprint (CCF) ermittelt. Dieser beleuchtet ausschliesslich das Unternehmen und dessen Emissionen (z.B. Stromverbrauch, Arbeitswege der Mitarbeitenden mit Bus und Bahn etc.). Zu Firmen, die physische Ware produzieren oder mit ihr handeln (so wie greenbox), gehört zusätzlich der Product Carbon Footprint (PCF). Dabei bezieht sich die Bilanz auf unser gesamtes Sortiment und damit auf jedes einzelne Produkt. Dazu zählen alle Produktionsstufen: vom Material über die Herstellung bis zu den Transportwegen.

Zum Vergleich: Der Anteil unseres PCF liegt bei 99,6 Prozent, der CCF bei nur 0,4 Prozent der gesamten Bilanz. Die Herstellung unserer Produkte verursacht also mit grossem Abstand die meisten Emissionen. Viele Unternehmen gleichen nur ihren CCF aus und „werben“ mit dieser Art von Klimaneutralität. Erst bei genauem Hinsehen fällt dabei auf, wie gering ihr Anteil ist. Oftmals ist es damit nur ein Tropfen auf den heissen Stein.

Deswegen gleichen wir aus voller Überzeugung sowohl unseren CCF, als auch den PCF aus. Mit der Zusammensetzung aus CCF und PCF erreichen wir unser Ziel eines komplett klimaneutralen Unternehmens. Nicht, weil wir es müssen, sondern weil wir aktiv zum Klimaschutz beitragen möchten. Wir arbeiten somit zu 100 % klimaneutral – in allen Bereichen. Für eine nachhaltige Zukunft unseres grünen Planeten.

Climate Safe 360°

Wir möchten unsere Emissionen so genau wie nur möglich berechnen. Schon in der Vergangenheit rechneten wir unsere Bilanzen, die von externen Partnern durchgeführt wurden, nochmal nach. Deswegen erstellt fortan unser interner Experte die Berechnungen zum CO2-Fussbadruck unseres Unternehmens und unserer Produkte. Wir kennen unsere Zahlen, die für die Berechnung berücksichtigt werden müssen, schliesslich am besten. Die von uns aufgestellten Berechnungen lassen wir durch einen unabhängigen Dritten verifizieren. Dadurch möchten wir mehr Transparenz und Genauigkeit für alle Beteiligten zu schaffen.

„Climate Safe 360°“ ist unser neues Motto. Klimaneutralität in Produktion, Transport, Unternehmen und Ressourcen. Stellt sich die abschliessende Frage: Wo gleichen wir unsere Emissionen aus?

Der Gold-Standard

Unsere Emissionen gleichen wir mithilfe der Klimaschutzprojekte von Gold Standard aus. Gold Standard wurde vom WWF und anderen Umwelt- und Entwicklungsexperten ins Leben gerufen. Der Gold Standard wurde so entwickelt, dass die Projekte nicht nur klimafreundlich, sondern auch entwicklungspolitisch wirkungsvoll eingesetzt werden. Projektentwickler haben dort die Möglichkeit sinnvolle Projekte durchzuführen, die sich positiv auf die Region und das globale Klima auswirken. Aktuell fördern wir zwei Projekte, die einen direkten Bezug zu uns haben. Dabei geht es nicht um das nachhaltige Verpacken von Speisen, sondern um die nachhaltige Zubereitung derer.

Cookstove - Promoting Improved Cooking practices in Nigeria

Das Projekt in Nigeria fördert die Verteilung und Inbetriebnahme effizienter Holzofenkocher. Das Projekt wurde von Toyola Energy Services Limited entwickelt.

Eine gemauerte Kochstelle mit Rauchabzug ist energieeffizienter als ein offenes Feuer. Dabei wird zwischen kleineren Kochern für Familien und grossen Kochern für die Dorfgemeinschaft unterschieden. So werden weniger Emissionen in die Atmosphäre abgegeben. Die Menschen vor Ort müssen weniger Holz suchen und können sich mehr Zeit für Bildung und Arbeit nehmen. Durch den Rauchabzug wird zudem die Gesundheit, insbesondere von Mädchen und Frauen, geschützt. Damit werden zusätzlich auch UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung erfüllt.

Ecofiltro Guatemala Improved Stoves and Water Purification Project

Das Projekt in Guatemala fördert neben der Verteilung von verbesserten, energiesparenden Holzöfen noch zusätzlich die sichere Wasseraufbereitung für die Menschen vor Ort.

Mit Hilfe der Projektentwickler von Ecofiltro und Natural Capital Partners fördern wir Wasserfilter, um Wasser keimfrei aufzubereiten. Das Wasser durchläuft in den Filtern verschiedene Stufen, um sauberes Trinkwasser herzustellen. So muss das Wasser nicht mehr aufwendig abgekocht werden.

Bisherige Erfolge

Um unsere Emissionen auszugleichen, unterstützten wir in der Vergangenheit Klimaschutzprojekte in Kenia und Indien.

Mit dem Projekt in Kenia förderten wir den Schutz von Trockenwald und Savanne. Dabei wurden Arbeitsplätze vor Ort geschaffen und der Entwaldung entgegengewirkt. Ranger bewachen zudem das Gebiet, um den Lebensraum von zahlreichen Wildtieren zu schützen.

In Indien unterstützten wir eine Region, in der auch der Rohstoff unserer Palmware® Produkte geerntet und die Artikel hergestellt werden. Das Projekt fördert die regionale Aufforstung durch Kleinbauern vor Ort. Die Bauern behalten dabei ihr Land und die darauf entstandenen Produkte, um so ihren Lebensunterhalt zu verdienen.

Vermeiden, reduzieren, ausgleichen

Eines können wir zwangsläufig nicht vermeiden: Bei der Produktion unserer Produkte wird CO2 verursacht. Eine Produktion ohne Emissionen ist noch nicht möglich. Auch bei unserer täglichen Tätigkeit am Arbeitsplatz wird CO2 ausgestossen. Wir möchten diese Emissionen nicht nur ausgleichen, sondern zukünftig reduzieren und möglichst auch vermeiden.

Viele unserer Produkte werden beispielsweise mittlerweile in Deutschland produziert, um lange Transportwege zu vermeiden. Unsere Belegschaft hat zudem die Möglichkeit sich ein kostengünstiges Jobrad zuzulegen und damit emissionsfrei zur Arbeit zu radeln. Unser Papieraufkommen haben wir durch Einsatz von Datenbanken drastisch reduziert und modernisiert. Ausserdem beziehen wir für unsere Bürostandorte 100 % Ökostrom. Wir möchten weiterhin Mittel und Wege finden, unsere Emissionen zu minimieren. Vermeiden, reduzieren und ausgleichen bleibt dabei unsere grüne Reihenfolge.